Beim Seilwechsel arbeiten oft mehrere Personen an verschiedenen Orten: im Schacht, auf dem Kabinendach und im Maschinenraum. Ohne klare Abstimmung entstehen Missverständnisse, die Zeit kosten und im ungünstigen Fall Risiken bergen. Gute Kommunikation ist deshalb Teil der Technik.
Rollen vorab festlegen
Klären Sie vor dem Einsatz, wer welche Aufgabe übernimmt und wer Entscheidungen trifft. Eine Person sollte den Gesamtüberblick behalten, andere führen die Seile, bedienen das Antriebsgerät oder überwachen den Maschinenraum. Wer das Kommando zum Stoppen geben darf, sollte allen bekannt sein.
Kommunikation im Einsatz
- Funk oder eindeutige Handzeichen vereinbaren und vor Beginn testen
- Kurze, standardisierte Kommandos verwenden, zum Beispiel für Start, Stopp und Richtung
- Jeden Schritt bestätigen lassen, bevor der nächste folgt
- Bei Unklarheiten sofort anhalten und nachfragen
- Not-Aus-Wege kennen und freihalten
Technik, die den Ablauf vereinfacht
Je kontrollierter sich der Seilzug bedienen lässt, desto einfacher ist die Abstimmung. Das RM drive erlaubt eine Drehzahl zwischen 0 und 43 U/min und verfügt über ein Not-Aus-System. So lässt sich der Zug dosiert steuern und bei Bedarf unmittelbar stoppen. Am Ende eines Zugs wird das neue Seil über den RM connect mit dem alten verbunden. Weitere Informationen für das Montageteam finden Sie unter Für Monteure.
Nachbesprechung nicht vergessen
Nach dem Einsatz lohnt sich ein kurzer Austausch: Was lief gut, wo gab es Verzögerungen, welche Absprachen waren unklar? Halten Sie die Erkenntnisse fest und nutzen Sie sie für den nächsten Einsatz. So wächst die Routine, und das Team arbeitet sicherer zusammen.
Wenn Sie Ihr Team mit uns an den Geräten erleben möchten, vereinbaren Sie über die Kontaktseite eine Live-Demo oder fordern Sie ein Angebot an.




